Alles über die Abteilung Legelshurst

Die Abteilung Legelshurst zählt aktuell (Stand 01.01.2011) 37 Mitglieder

Geschichte

Gründung am 16. April 1936 (Niederschrift ist auf dem Rathaus)

Aus den Jahren 1936 – 1945 sind bis auf die Gründungsniederschrift leider keine Aufzeichnungen der Feuerwehr Legelshurst mehr erhalten.

Erst im Jahre 1945 sind einige Unterlagen vorhanden. Es geht hieraus hervor, dass 5 Mann der Feuerwehr beitraten. Später kamen 20 weitere Mann dazu. Als Gerätschaft hatte man eine Handdruckspritze welche von 2 Pferden gezogen wurde, sowie eine 2 rädrige Handdruckspritze, gezogen von zwei Männern. 200 Meter Schlauchmaterial waren vorhanden.

Im Jahr 1948 erhielt man von der Feuerwehr Kehl eine Tragkraftspritze TS 8 DKW.

1949 kaufte man von der Milchzentrale in Offenburg eine TS 8. Benzin erhielt man damals nur auf Marken, deshalb stand im Geräteraum ein 200 Liter Fass.

1951 baute man einen Wanderer (Bj. 1928) zum Löschfahrzeug mit Anhänger und Schlauchtrommel um. Da es im Gerätehaus zu kalt war gab es öfters Startschwierigkeiten. Die Mannschaftsstärke betrug im Jahr 1951 30 Kameraden.

1952 wurde eine neue TS 8 Magirus mit VW Motor gekauft.

1954 wurde das Löschfahrzeug als Anhänger an einen Schlepper umgebaut, da der Motor altersschwach war.

Aus den Jahren 1954 – 1964 sind wieder keine Unterlagen der Feuerwehr vorhanden. Eine lückenlose Niederschrift gibt es erst ab dem Jahr 1964. Dies war gleichfalls verbunden mit einer Umstrukturierung und Bildung einer neuen Führung.

Im Jahr 1965 wurde mit dem Bürgermeister und einigen Gemeinderäten Besichtigungsfahrten zu Nachbargemeinden durchgeführt, um deren Geräte und Fahrzeuge zu besichtigen. Es wurde festgelegt, dass ein Anhänger (für die TS 8) und ein TSF (Ford Transit) beschafft werden.

Im Jahre 1966 wurde die Mannschaft verstärkt. Es kamen 10 Neuzugänge in die Feuerwehr. 3 Männer schieden nach 2 – 3 Jahren wieder aus.

1967 wurde durch finanzielle Unterstützung des Feuerversicherungs- Verein 12 B- Schläuche und 9 C- Schläuche gekauft. Durch einen regen Festbesuch wollte man nun auch eine Uniform kaufen. Die Gemeinde Legelshurst verwies auf die getätigten Ausgaben an Geräten und Fahrzeugen. Doch im Jahr 1968 wurden Uniformen mit einem Eigenanteil von 50,- DM pro. Mann gekauft. Damit alle Schläuche auch zum Einsatz kommen, erhielt man 1969 einen Schlauchanhänger.

1971 wurde wieder mit Hilfe des Feuerversicherungs- Verein eine neue TS 8 beschafft.

Im Jahr 1974 wurde im Rathaus das Gerätehaus in Eigenarbeit umgebaut. Es erhielt einen Betonboden und die Wände wurden erneuert.

1975 wurde die Feuerwehr Legelshurst, auf Grund der Eingemeindung in die Gemeinde Willstätt, zur selbstständigen Abteilung Legelshurst. Im gleichen Jahr konnten wieder 10 neue Kameraden hinzugewonnen werden. 3 Kameraden sind durch Wohnsitzwechsel wieder ausgeschieden.

1979 gab es wieder Veränderungen in der Führung der Feuerwehr. Einige Kameraden stellten ihre Positionen zur Verfügung. In den nun folgenden Jahren wurde die persönliche Ausrüstung immer wieder erneuert. (Helme, Hakengurte, Uniformen, Kombi Anzüge)

1980 haben 18 Kameraden ihre Stiefel für einen Wert von 80,- DM selbst gekauft, damit man vollständig ausgerüstet an Wettkämpfen teilnehmen konnte. Da das TSF in die Jahre gekommen ist, kam im Jahre 1982 der Ausschuss mit dem Gesamtkommandanten der Gemeinde Willstätt zusammen, um ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 8 TS – Daimler Benz) zu beantragen. Dadurch musste auch das Gerätehaus im Rathaus umgebaut werden.

1985 wurde ein ereignisreiches Jahr. Das Gerätehaus (zum Teil in Eigenarbeit) wurde umgebaut und das neue Löschfahrzeug konnte in Gingen an der Brenz (Fa. Ziegler) abgeholt werden. Höhepunkt war das 1. Legelshurster Feuerwehrfest mit Übergabe der neuen Geräteräume, sowie des neuen Löschfahrzeuges. Gleichfalls wurden 11 neue Kameraden vorgestellt. Durch das neue Löschfahrzeug wurden in der Abteilung intensive Proben nötig, sowie die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern musste vorangetrieben werden.

1989 ging eine Ära zu Ende. Abteilungskommandant Georg Keck stellte nach 25 Jahren sein Amt zur Verfügung. Auch einige Ausschussmitglieder traten mit Georg Keck den Weg in die zweite Reihe an. Sein Nachfolger wurde Hans Stahl.

1990 konnten wieder 17 neue Feuerwehrmänner verpflichtet werden, was unsere Mannschaftsstärke zwischenzeitlich auf über 50 Kameraden anhob. In den 90 Jahren wurde sehr viel in die Ausbildung investiert. Was sich darin niederschlägt, dass fast alle Kameraden der Abteilung das Goldene Leistungsabzeichen tragen. Neue Einsatzkleidung wurde angeschafft. Im Gerätehaus wurden wieder Umbaumaßnahmen durchgeführt (Einbau von neuen Kleiderspinden). Die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen in der Gemeinde wurde vertieft. Es war früher nicht so selbstverständlich, dass alle Abteilungen miteinander so harmonieren wie heute.

1996 feierte die Abteilung ihr erstes Jubiläum „60 Jahre Feuerwehr“. Leider wurde die Freude auf dieses Fest getrübt, durch den Tod des langjährigen Kommandanten Georg Keck. In seinem Sinne feierten wir dieses Jubiläum doch. 3 Tage mit Festbankett und Umzug, sowie vielen gemütlichen Stunden an der Festhalle.

1998 wurde von einigen Kameraden der Umkleideraum im Gerätehaus komplett umgebaut, so das jeder Kamerad seinen eigenen Spind zur Verfügung hat und im Obergeschoß ein neuer Geräteraum seien Platz fand. Es traten wieder 8 neue Kameraden der Abteilung bei. Wovon heute noch 5 ihren Dienst in der Abteilung versehen.

2002 konnte bei einem weiteren Aufruf leider nur noch 1 neuer Kamerad hinzugewonnen werden. Was uns zeigt, dass es immer schwieriger wird, für das Ehrenamt in der Feuerwehr, neue Kameraden zu finden.

2004 stellten Abteilungskommandant Hans Stahl, sowie sein Stellvertreter Peter Erhardt, nach 15 Jahren ihre Ämter zur Verfügung. Ralf Arbogast und Markus Milke übernahmen das Ruder bis zum heutigen Tage.

2008 erhält die Abteilung ein neues STLF 10/6 (MAN Fahrgestell mit IVECO Aufbau) sowie einen MTW mit Anhänger für die TS mit Zubehör

2010 finden wieder 6 neue Kameraden den Weg zu uns in die Feuerwehr. Dies freut uns in der heutigen Zeit besonders.

2011 feiert die Abteilung ihr 75 jähriges Jubiläum, was mit einem 2 tägigen Fest an der Festhalle im Juni verbunden war. Das Fest begann mit einem Gottesdienst in der Festhalle, anschließend wurde ein Festumzug mit befreundeten Wehren und den örtlichen Vereinen veranstaltet. Am 2 Tag wurde ein Löschfahrzeugwettziehen für die örtlichen Vereine durchgeführt. Anschließend spielte die Band „Friends“ zum Tanz auf. Das Jubiläum war verbunden mit einem 3 tägigen Besuch unserer befreundeten Kameraden aus dem Ort Cunnewitz von der Gemeind Ralbitz Rosenthal im Landkreis Sachsen.

2012 wurde der erst 2008 gekaufte Anhänger wieder verkauft, da der Feuerwehr TÜV diesen als untauglich ansah. Gleichfalls wurde der Schlauchwagen verkauft. Es wurde ein größerer Anhänger beschafft und dieser wurde nach unseren Belangen umgebaut. Anfang des Jahres wurde unser Abt.Kdt. Ralf Arbogast zum 1. stellvertretenden Kommandanten der FFW Willstätt gewählt. 2 weitere Neuzugänge konnten gewonnen werden.

Momentan versehen 38 Aktive Kameraden ihren Dienst in unserer Abteilung. Auch unsere Altersabteilung, der 19 Kameraden angehören, ist immer sehr aktiv.
Neue Strukturen (Ausrückebereiche und Tagesverfügbarkeit) in der Feuerwehr Willstätt, sowie ein neues Löschfahrzeug sind wieder gravierende Änderungen für unsere Abteilung. Es gilt immer wieder neue Kameraden für die Feuerwehr zu gewinnen, sowie die Aus– und Fortbildung in der Abteilung stetig voranzutreiben. In naher Zukunft wird für die Abteilung ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Dies soll voraussichtlich gegenüber der Festhalle seinen Standort finden.
Die ganzen Jahre, seit Beginn der Aufzeichnungen, ist die Feuerwehr Legelshurst immer recht aktiv gewesen. Sei es in erster Linie in der Aus- und Fortbildung oder im geselligen Bereich, welcher auch nie zu kurz kam. Auch bei Mithilfe oder Mitwirken an Veranstaltungen im Dorf sind die Feuerwehrkameraden immer in der ersten Reihe zu finden.
Besonders die sehr gute Kameradschaft innerhalb unserer Abteilung ist hervorzuheben.

Danke auch an die Feuerwehrfrauen, welche immer bei verschiedenen Anlässen gebraucht werden und die immer hinten anstehen müssen, wenn die Feuerwehr ruft.

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